Die Jusos interessierte besonders, was Oliver Conz zur Kandidatur bewog und welche Ziele er für den Fall seiner Wahl zum Landrat gesteckt hat. Den Ausschlag für die Kandidatur, die er lange bedacht habe, gab schließlich seine tiefe Identifikation mit dem Main-Taunus-Kreis. Als Kandidat, der schon immer im Kreis aktiv und bekannt sei, könne er besonders gut auf seine Mitmenschen zugehen und auf sie eingehen.
Genau dies sei auch sein zentrales Anliegen: Die Menschen mehr in die Kommunalpolitik einbeziehen und ihre Anliegen ernst nehmen. Politik müsse den Menschen wieder näher gebracht werden. Dabei käme es nicht auf Parteimitgliedschaften an, wie seine Kandidatur beweise. Wichtig sei, dass Bürger sich einbringen und etwas für Kreis und Gemeinden bewegen wollen. Durch ein offenes und gezieltes Zugehen auf die Menschen möchte Oliver Conz sie motivieren und ihre Wünsche einbeziehen.
Konkret vor allem dadurch den Kreis attraktiver zu machen und zugleich Gelder in Anbetracht eines strukturellen Defizits des Kreises gezielter für die Menschen auszugeben. In der Sozialpolitik möchte Oliver Conz mit der verstärkten Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen Akzente setzen. Durch seinen beruflichen Hintergrund als Personalleiter bei dem RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V. sei ihm bewusst, wie wichtig eine enge Verzahnung von Arbeitsvermittlung, Unternehmen und sozialen Einrichtungen sei, die er stärken wolle.
Weiter liege ihm die Energiepolitik am Herzen. Im Kreis möchte er für eine dezentralere Energieversorgung und energieeffizientere Technik werben und mit einem Solarkataster, in dem geeignete Flächen für Solaranlagen erfasst werden, das Bewusstsein für die Möglichkeiten erneuerbarer Energien verstärken.
Nach der überzeugenden Vorstellung sagten die Kelkheimer Jusos Oliver Conz ihre Unterstützung in seinem Wahlkampf zu und luden ihn spontan zu ihrer Klausurtagung im Januar ein.
(Anmerkung zum Bild im Anhang: Das Bild ist zum Presseabdruck freigegeben. Die abgebildeten Personen haben ihre Einwilligung zur Veröffentlichung erteilt. Von links nach rechts: Fritz Unz, Dennis Baus, Katrin Wagner, Oliver Conz, Maria Raband, Rico Wolf, Moritz Löw und Steffi Minkley)



